Demokratie light – mit Musk-Geschmack
Elon Musk, der Mann, der Twitter zur freien Meinungsäußerung erklärte und dann Accounts sperrte, die ihm nicht passten, hat eine neue Mission: die Demokratie retten. Zumindest die, die ihm gefällt. In einem Tweet verkündete er, dass gewählte Führer den Willen des Volkes umsetzen müssten – oder es keine Demokratie gäbe.
Ein Blick auf Musks Definition von "Volk" verrät: Gemeint sind wohl jene, die seine Meinung teilen. Kritiker? Fehlanzeige. Opposition? Überflüssig. Es ist die Demokratie des stärksten Tweets.
Experten verweisen darauf, dass Musks Verständnis von Demokratie stark an seine Vorstellung von Twitter erinnert: Viele Stimmen, aber nur eine zählt. Die seine. Ob das noch als repräsentativ gilt, ist fraglich. Aber wer fragt schon den Mann, der Raketen zum Mars schickt?